Swiss Classic Award | Gewinner 2018
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Die Gewinner der Verleihung der ersten Swisss Classic Awards 2018 anlässlich der Swiss Classic World in Luzern

Rookie Award: digital und analog unterwegs

Rookie Award: digital und analog unterwegs
In vier Kategorien standen je drei Kandidaten auf der Auswahlliste. Mit dem Rookie Award durfte die Youngtimer Connection von der Bühne gehen. Wie Laudator Bernd Link hervorhob, würdigt der Preis die Leistungen, welche diese lose Gruppierung für Automobile leistet, welche die Schwelle zum wohlgehüteten Liebhaberauto noch nicht ganz überschritten haben. Die lose Verbindung von rund 100 Mitgliedern operiert primär online, organisiert daneben aber auch 6 Treffen pro Jahr und pflegt zwei monatliche Höcks in der Deutschschweiz. Wie aufgrund der am Samstagabend geführten Tischgespräche zu entnehmen war, ist es bei vielen Aktiven ein grosses Thema, wo die erkennbare Grenze zwischen Young- und Oldtimer zu ziehen ist. Die Shortlist führte daneben die Plattform bugbus.net für Klassische Volkswagen und die Young Drivers Challenge der Organisation RAID.

Oldtimer Sunday Morning Treffen öffnet Türen

Das OSMT (Oldtimer Sunday Morning Treffen) startete 1999 – mit 6 Fahrzeugen. Gründer war Kurt Infanger, der Freunde mit Veteranenfahrzeugen zu einem ungezwungenen Frühschoppen einlud. 2001 musste wegen der wachsenden Besucherzahl der Standort ins Siemens-Areal Zug verlegt werden. Bald besuchten jeweils 250-300 Fahrzeuge den Anlass in Zug. Ende 2007 übergab Initiant Infanger die Verantwortung an Robert Hümbeli, der wie Infanger vom ACS und einer wachsenden Helfertruppe unterstützt wurde. Ende 2009 musste wegen Bauarbeiten wieder ein neuer Standort gefunden werden: die Zuger Stierenstallungen. Seit 2010 findet hier das OSMT statt. Je nach Wetter kommen 500-1000 Fahrzeuge. Eine Festwirtschaft mit 600 Sitzplätzen, zwei Barwagen und mehrere Verpflegungsstände sorgen für das leibliche Wohl des Publikums. Sonderausstellungen (Event im Event) sind ebenso fest im Programm wie die ständig wechselnden Livebands. Man kennt das OSMT über die Landesgrenzen hinaus. Es leistet einen nachhaltigen Beitrag für die Begeisterung und das Verständnis für Veteranenenfahrzeuge, Old- und Youngtimer.

Ein Leistungsträger gewinnt den Innovationspreis

Bei der Frage, was die Schweizer Veteranenfahrzeug- und historische Motorsportszene am besten abbildet, wird die Antwort sehr oft gleich ausfallen: zwischengas.ch. Die Leistungen der On-Line-Plattform mit einem Archiv von über 500000 Seiten antiquarischer Zeitungen und Zeitschriften, wöchentlichem Newsletter und nicht zuletzt mit der Zeitschrift Swiss Classics Revue waren es einer grossen Mehrheit der Abstimmenden wert, mit dem Swiss Classic Innovation Award honoriert zu werden. Mitstreiter waren die Firma alsafe mit ihrem On-Board Brandschutzsystem sowie die IgFS, die Interessengemeinschaft der Fahrzeug Restauratoren, welche heuer den ersten Abschlussjahrgang der Fahrzeugrestauratoren feiern konnte.

Drei Persönlichkeiten der ersten Stunde

Hans André Bichsel, Georges Cots und Ferdinand Hediger hiessen die Anwärter auf den Swiss Classic Lifetime Award. Dieser würdigt Leistungen einzelner Personen, die wie über ihren direkten Wirkungskreis und ihre Zeit hinausragen. Der Lifetime Award ist der eigentliche Jurypreis der Swiss Classic Awards, während die drei ersten Kategorien vom Publikum entschieden wurden.

Als Gewinner bestimmt haben die Juroren Urs P. Ramseier, Bernhard Täschler und Martin Sigrist, den Journalisten und Autor Ferdinand Hediger. Der 84-jährige hat sich seit einer Jugend für historische Autos interessiert und zahlreiche Standardwerke geschaffen. Zudem war er oft derjenige, welcher als erstes ein historisches Thema aufgegriffen hat und durch die Gunst seiner frühen Stunde Zeitzeugen noch in Persona hat befragen und deren Wissen erhalten können.

Der Lifetime Award ist mit einer Skulptur des argentinischen Künstlers Esteban Serrassio dotiert. Wie bei den «richtigen» Oskars trägt sie einen Namen: «Beatrice».